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WordCamp in Paris 2017 - Tag 1-2 Bild

WordCamp in Paris 2017 - Tag 1-2

Am Donnerstag, den 15.06.2017, bin ich nach Paris geflogen um heute (16.06.2017) am WordCamp teilzunehmen. Das WordCamp ist das größte WordPress Community Treffen in Europa. Die Anreise war relativ entspannt. Für den Transfer vom Flughafen bis zum Hotel habe ich mir einen Chauffeur Service (myDriver.com) gegönnt. Ist gerade mal 5 Euro teurer als wenn man ein Taxi nimmt.

Das Hotel ist von den Zimmern her absolut in Ordnung. Draußen sieht die Welt allerdings schon ganz anders aus. Unmittelbar vor dem Haus befindet sich ein Autobahnzubringer und darunter leben Flüchtlinge in wirklich elenden Zuständen. Die Situation ist also wirklich gewöhnungsbedürftig. Genau durch dieses Gebiet müssen wir laufen, um zur Metro zu gelangen. Ich gehe dort mit gemischten Gefühlen durch. Auf der einen Seite etwas Angst vor einem Überfall von Verzweifelten und auf der anderen Mitleid für die Situation der Menschen. An dieser Stelle wird es einem definitiv bewusst, wie gut es uns tatsächlich geht.

Tag 1

Im zentraleren Paris angekommen, treffen wir auf andere Gäste des WordCamps. Wir sind nun eine Gruppe von 9 Leuten, 8 davon rennen mit ihren Smartphones und Google Maps durch die Straßen um zu einem Pub zu gelangen der günstiges Bier anbietet. Für eine effektive Strecke von 500m Luftlinie, sind wir dann mal eben 2 km gelaufen, weil unsere Navigatoren sich permanent uneinig waren ob wir in die richtige Richtung laufen. Nunja. Am Ende haben wir dann ein IrishPub aufgetan bei dem alle zufrieden waren. Dort vertieften wir die Gespräche. Immer wieder interessant andere Gleichgesinnte zu treffen.

Um 23:30 Uhr war ich dann endlich wieder im Hotel und bin totmüde ins Bett gefallen.

Tag 2

Nach einer unruhigen Nacht erstmal unter die Dusche und runter zum Frühstück. Früh aufstehen ist angesagt (7.00 Uhr), da wir bis 8.45 Uhr bei der Convention sein wollen um direkt die ersten Vorträge mitzunehmen. Die Auswahl am Frühstück war jetzt weder beeindruckend noch enttäuschend. Gegessen wird von Papptellern. Ich komme mir ein bisschen vor, als wenn wir hier etwas gehobener Campen. Naja. Andere Länder andere Sitten. Brot mit Marmelade und anschließend noch etwas Obst (sehr bitter) und nen Tee. Passt. :)

Frisch gestärkt dann direkt auf den Weg zum WordCamp. Glücklicherweise ist das Veranstaltungsgelände fußläufig nur 15 Minuten entfernt. Dort angekommen macht sich auch gleich ein ganz anderes Bild bemerkbar. Plötzlich sind all die heruntergekommenen Fassaden verschwunden und ein total gepflegtes Areal wird betreten. Kameraüberwachung an jeder Ecke und sowohl die Grünflächen als auch die Gehwege und Straßen sind sehr gepflegt.

Auf der Suche nach dem richtigen Gebäude habe ich Elisabeth aus Amsterdam kennengelernt. Sie hat mir den Weg zur Registration gezeigt. Die Registrierung war wirklich super easy. Rein. In die richtige Reihe gestellt “A” (sortiert nach Vornamen). Name gesagt. Schild um Hals. Fertig. :)

Ausstellungsfläche

Im Gebäude “Pullman” ist überschaubare Ausstellungsfläche für Plugin- und Serviceanbieter für WordPress. Es gibt jede Menge interessante Gespräche und tonnenweise Merchandising Artikel. T-Shirts, Socken, Fidgetspinner, Powerbanks, Aufkleber, Sticker, Stifte, etc. etc. Alles was das Herz eines MD Sammlers begehrt. Tatsächlich hat Christoph (Arbeitskollege im Medienhaus Lensing) schon 2 Taschen voll mit dem Zeug. Ich bins langsam angegangen. Im Gegensatz zu Christoph brauche ich auch keine zweite Tasche bei der Rückreise aufzugeben. :D

Dem Programmheft folgend war ich dann in verschiedenen Talks. Immer von Gebäude zu Gebäude gerannt. Die ersten beiden Talks waren:

  • Improving WordPress Performance with xDebug and PHP Profiling
  • Security is a Process

Dann gab es erst mal Mittagessen. Jeder bekam ne braune Tüte mit Plastikbesteck, 1 Pfirsch, 1 Dessert und 2 einzeln verpackte Sandwiches. Die Organisation der Essensausgabe war wirklich vorbildlich. Wir haben nicht eine Minute in einer Schlange gestanden. Großartig. Ich hab dann erstmal unter einem Baum gesessen, gechillt und auf den nächsten Talk gewartet.

  • WordPress Security for All
  • How to grow from Freelancer to Agency Owner

Die Talks waren recht interessant. Das interessantes war allerdings ein Hinweis auf das Konzept Serverless WordPress. Dabei geht es darum, WordPress nur noch als Content Plattform zu verwenden und das fertige Resultat, bestehend aus statischem HTML, Javascript und Bilddaten auf dem Public Server zu speichern. Das reduziert natürlich erheblich mögliche Sicherheitsprobleme, da WordPress mit allen Plugins von Außen nicht mehr erreichbar ist. Weiterhin steigert es enorm die Performance, da der Server nicht mehr mit der Ausführung und Interpretation von PHP und Datenbankabfragen pro Besucher gequält wird.

Genau dieses Konzept verfolgt JekyllRB. -> Darüber habe ich hier schon mal geschrieben. (Dieser Blog wird mit JekyllRB betrieben.)

Genug gehört für heute. Wir furen dann mit der Metro ein paar Haltestellen zum Montmartre Paris. Zunächst haben wir dort etwas gegessen. Anschließend sind wir noch auf eine Party von Savvy gegangen. Ca. 100 Stufen hoch zum Montmartre.

Dort wurde ein Irish Pub von Savvy quasi gemietet. Mit Gitarrenmusik und kühlen Getränken wurden wir dort dann auf den Treppen vorm Künstlerviertel versorgt.

Montmartre Irish Pub

Gegen 23:30 Uhr war ich dann wieder im Hotel. Bin gespannt wie Tag 3, inklusive anschließender After Show Party wird. Ich werde berichten.